Apple hat heute eine neue Beta von iOS 13.5 veröffentlicht, die die erste Version seiner Exposure-Benachrichtigungs-API für die COVID-19-Kontaktverfolgung enthält. Die Beta steht Entwicklern jetzt zusammen mit der ersten Beta-Version von Xcode 11.5 zur Verfügung. Die Xcode-Version enthält eine aktualisierte Version des iOS SDK, die die Expositionsbenachrichtigungs-API enthält.

Aktualisieren: Die zweite öffentliche Beta von iOS 13.5 ist jetzt ebenfalls verfügbar.

In diesem Zusammenhang geben Vertreter von Apple und Google an, dass sie auch die ersten Keime der Expositionsbenachrichtigungs-API für Entwickler von Gesundheitsbehörden veröffentlichen. Das Ziel, so die Unternehmen, ist es, Feedback von diesen Entwicklern zu sammeln, wie die API vor ihrer Veröffentlichung Mitte Mai verbessert werden kann.

Apple bezeichnet diese iOS-Version als Beta 3 von iOS 13.5, nach zwei Entwickler-Beta-Versionen von iOS 13.4.5. Dies liegt daran, dass bei jeder Version von iOS, die ein neues SDK verwendet, die Nebenversionsnummer geändert werden muss, daher der Sprung von iOS 13.4.5 zu iOS 13.5.

Inzwischen hat Google auch eine neue Beta-Version seiner Google Play Services mit der Exposure-Benachrichtigungs-API und einem zugehörigen SDK veröffentlicht, um Entwickler auszuwählen. Mehr dazu lesen Sie unter 9to5Google.

Am Freitag, dem 1. Mai, geben Vertreter von Apple und Google bekannt, dass beide Unternehmen zusätzliche Informationen für Entwickler veröffentlichen werden. Dies beinhaltet Beispielcode, damit Entwickler besser verstehen, wie das Expositionsbenachrichtigungssystem funktioniert.

Wie wir in der Vergangenheit erklärt haben, gibt Apple die API für Expositionsbenachrichtigungen nicht für alle Entwickler frei, sondern nur für die Gesundheitsbehörden. Weitere solche Entwickler werden auch in die Beta aufgenommen, dachte der Testprozess, sagen die Unternehmen.

Zur Auffrischung erfahren Sie hier, wie die Exposure-Benachrichtigungs-API von Apple funktioniert. Wenn sich zwei Personen in unmittelbarer Nähe befinden und die Nähe über Bluetooth erkannt wird, tauschen ihre Telefone anonyme Kennungen aus. Wenn bei einer Person COVID-19 diagnostiziert wird, kann ihr Gerät eine Liste aller Personen, mit denen sie Kontakt hatten, an die Cloud senden.

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Das Telefon der zweiten Person lädt regelmäßig eine Liste aller Personen herunter, die in ihrer Region positiv getestet wurden. Wenn eine Übereinstimmung auftritt, werden sie benachrichtigt und aufgefordert, sich an die Gesundheitsbehörden zu wenden.

Später in diesem Jahr erhalten iOS und Android Updates, mit denen Benutzer sich für die Belichtungsbenachrichtigung entscheiden können, ohne eine App installieren zu müssen. Ab sofort können mit dieser Expositionsbenachrichtigungs-API die Gesundheitsbehörden ihre eigenen Kontaktverfolgungsanwendungen entwickeln, bei denen Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Akkulaufzeit berücksichtigt werden.

Apple und Google geben an, bereits Feedback von Gesundheitsbehörden erhalten und als Reaktion darauf Änderungen an der API vorgenommen zu haben. Mit dem heutigen Update können Entwickler beispielsweise ein Expositionsrisiko definieren und berechnen, das den Benutzern angezeigt wird. Auf diese Weise können die Behörden spezifischere Informationen über die Exposition wie Entfernung und Dauer zur Verfügung stellen.

Apple veröffentlicht hier auf seiner Website Details zum Revisionsbenachrichtigungsframework mit Änderungsverlauf.

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– Guilherme Rambo (@_inside), 29. April 2020

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